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Peru - Kultur

Die Kultur Perus ist eine Reflexion seiner Geschichte. Die großartige indianische Zivilisation der Inka, die spanische Eroberung, der Kampf für Unabhängigkeit. All diesen einschneidenden, historischen Ereignissen begegnet man auch in der einheimischen Kunst, Musik und Folklore.

Die ethnische Vielfalt und geschichtlichen Ereignisse brachten Großes in der Welt der Architektur, Kultur und Kunst hervor.
In den Anden zeugen die Paläste und Tempel in Cuzco und Machu Picchu von der großartigen Architektur der Inkaepoche. Während der Kolonialzeit folgten unter barockem Einfluss Kirchen und prächtige Gebäude wie das Kloster San Francisco in Lima oder die Kirche Santa Rosa von Arequipa.
Auch zahlreiche peruanische Schriftsteller, Künstler und Intellektuelle wie César Vallejo, José María Arguedas, Mario Vargas oder Ricardo Palma bereichern diese Welt durch ihr Schaffen.
Die Musik ist gekennzeichnet durch eine liebliche Andenmusik mit spanischen Einflüssen. Das beherrschende Instrument ist das Charango, eine Art Mandoline. Zur Musik gehören auch althergebrachte Riten und Tänze wie Pinkillada, Llamerada oder Kashua.

In Peru leben heute über 28 Millionen Einwohner, mehr oder weniger gleichmäßig aufgeteilt zwischen den Städten des Tieflandes und den ländlichen Gebieten der Anden und des Amazonas.
In den ländlichen Gebieten trifft man auf eine unglaubliche Armut, während die fruchtbaren Täler des Tieflandes einen eher wohlhabenden Eindruck vermitteln.
Durch die hohe Zuwanderung in die Städte sind die sozialen Probleme in den Ballungsgebieten aber stark gewachsen und das Gesicht der Armut ist überall präsent.

Fast die Hälfte der Menschen in Peru sind Indianisch, ein weiteres Drittel sind Mestizen und etwa 15 Prozent stammen von Europäern ab.