Chile - Kultur

Im Vergleich mit den anderen Ländern des Kontinents existiert in Chile eine moderne und relativ wohlhabende Gesellschaft. Chile gehört auch zu den sichersten Reiseländern in Südamerika. Die Polizisten sind hilfsbereit, die Infrastruktur sehr gut ausgebaut und die Busse fahren pünktlich.
Spanisch ist die offizielle Landessprache, aber es existieren noch verschiedene, indianische Dialekte wie Aymara im Norden, Mapudungun im Süden und auf der Osterinsel das polynesische Dialekt der Rapa Nui.
Chiles Bevölkerung wird dominiert durch europäische Vorfahren und Mestizen, hervorgegangen aus Mischehen spanischer Kolonisatoren und indianischen Ureinwohnern.
Die reinrassig gebliebenen, indianischen Stämme, sind die Aymara im Andenraum, die Mapuche in den bewaldeten Regionen des Seen Distrikts und die Rapanui, Ureinwohner der Osterinsel.
Die Kultur Chiles wurde stark von Europa beeinflusst. Im frühen 19. Jahrhundert wanderten viele englische und irische sowie deutsche Siedler nach Chile aus. In den vergangenen Jahren suchten auch vermehrt Arbeiter aus den Andenstaaten Bolivien und Peru ihr Glück in Chile.
Viele intellektuelle Chilenen werden seit Jahrhunderten in Paris ausgebildet und ihr Einfluss wird in allen Kulturbereichen sichtbar. Wichtige Kunstgalerien, Museen und eine lebendige Theaterszene sind das Resultat.
Die chilenische Kunst, Musik und Literatur wird nicht nur international geprägt, sie bereichert diese Welt auch durch eigene, großartige Beiträge.
Die durch eine tiefe Traurigkeit durchdrungenen Werke von Gabriela Mistral sowie die Gedichte und poetischen Arbeiten von Pablo Neruda zeugen davon.
