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Brasilien - Geschichte


Pedro Cabral

Ungefähr 10.000 Jahre vor der Entdeckung durch die Portugiesen wurde Brasilien durch Indianer besiedelt. Insbesondere in Höhlen des Amazonas-Gebietes fand man Spuren menschlichen Lebens, die dieser Periode zugeordnet werden. Leider existieren keine gesicherten Erkenntnisse über die Lebensweise der damaligen Bewohner.

 

Angeführt durch Pedro Cabral erreichten die Portugiesen als erste europäischen Siedler Brasilien. Um 1500 begann die Kolonisation des riesigen Landes.

 

Um diese Zeit lebten laut Berichten der Portugiesen ungefähr sechs Millionen indigene Ureinwohner in kleinen Dörfern - es wurde einfacher Ackerbau betrieben. Über die Kultur der Indianer der damaligen Zeit , ist im Gegensatz zu derjenigen der Nachbarn, den Inkas, nicht viel bekannt.

 

Andere portugiesische Entdecker und Abenteurer folgten Cabral , vor allem auf der Suche nach Wertvollem um es nach Europa zu bringen, aber auch um das Land zu besiedeln.

Anders als bei der Kolonialphilosophie der Spanier waren die Portugiesen nicht in erster Linie am erobern, kontrollieren und bebauen des Landes interessiert.

Die meisten waren Seefahrer die sich eher für den Handel und Agrikultur denn territorialer Expansion interessierten.

So blieb das Landesinnere unerforscht.

 

Es kam dann die Zeit des "Zuckers" und damit auch die der den  importierten Sklaven. Um 1600 war Brasilien der größte Zuckerproduzent der Welt.

Die portugiesischen Siedler vermischten sich durch Mischehen sehr schnell mit den Ureinwohnern und den Afrikanern. Auch unter den Indianern und Afrikanern gab es viele Verbindungen.

Das Resultat dieser Verbindungen ist eine multikulturelle Bevölkerung die man sonst nirgends mehr findet.

Eine Kombination von Europäern, Afrikanern, Indianern und Asiaten welche die heutige Kultur des Landes so einzigartig machen.

 

Das Interesse am Inneren des Lande wurde um 1695 durch Goldfunde im Süden geweckt.

Das Gold und später auch Diamanten zog unzählige Glücksritter an - Grundlage für die Entwicklung reicher Städte wie Ouro Preto.

 

Im Jahre 1807 als Napoleon sich Portugals Hauptstadt näherte, floh der damalige Prinz und spätere König "Dom Joao" nach Brasilien und etablierte die Kolonie als sein Empire. 1821 beruhigte sich die Lage in Europa und Dom Joao kehrte nach Lissabon zurück.

Er liess seinen Sohn "Dom Pedro" zurück. Als der König versuchte den Status von Brasilien wieder auf das einer Kolonie hinunterzustufen, erklärte sein Sohn Brasilien für unabhängig von Portugal.

 

Weitere Infos zur Geschichte unter www.wikipedia.de