San Agustín

- Felsskulptur
San Agustín, ein malerisches Städtchen in den grünen Hügeln zu Füssen der Anden, ist durch die zahlreichen mysteriösen Statuen und Felsskulpturen früherer Kulturen bekannt geworden.
Das Städtchen gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Die mit den einfachsten Werkzeugen erstellten Skulpturen stammen aus der Zeit 100 vor bis 1200 nach Christus.
Über die Schöpfer ist nicht viel bekannt. Als die Spanier in die unwegsamen Gebiete der Anden vordrangen, waren die Tempel und Skulpturen längst von Gestrüpp und Moos überwuchert. Menschliche Figuren, wie bei alten peruanischen Kulturen mit kräftigen Raubtierreißzähnen versehen, sind aber sicherlich Darstellung von Gottheiten. Höchstwahrscheinlich Götter eines Fruchtbarkeitskultes.
Um die vierhundert Götter und mythische Tierfiguren finden sich auf beiden Seiten des Rio Magdalena bei San Agustin.
Die Wichtigsten davon in einem archäologischen Park, außerhalb des 1730 Meter hoch gelegenen Städtchens.
Ein sehr beliebter Trip ist Chaquira mit einer imposanten Felsskulptur und einem fantastischen Ausblick auf den Canyon.
San Agustín ist auch bekannt für die wunderschöne Natur mit tosenden Wasserfällen in der Umgebung, darunter der Salto de Muriño und Salto de Bordones, der größte Wasserfall Kolumbiens und zweitgrößte des Kontinents.
Das bei den Travellern sehr beliebte San Agustin erreicht man über eine schlechte Piste in einer überwältigenden Natur, von Popayan oder Neiva aus.
Alternative bietet der Flug mit Aerolinea "Aires".
